Sturzprävention ist Gleichgewichts- und Krafttraining, das gezielt destabilisiert — und es ist das am besten belegte Training, das es für ältere Erwachsene gibt. Ich biete es als 1:1-Training in Innsbruck und Wien an: bei dir zu Hause oder im Freien, mit Balance-Check am Anfang, Retest am Ende und einer Fallschule dazwischen. Für dich — oder für deine Eltern.
Das Fitnessstudio-Abo ist keine Sturzprävention. Was nachweislich wirkt, ist Training, das das Gleichgewicht gezielt herausfordert — Tandemstand, Einbeinstand, Störreize, Doppelaufgaben, unebener Boden, geschlossene Augen — kombiniert mit Kraft für Beine und Rumpf. Die deutsche Bundesinitiative Sturzprävention empfiehlt dafür mindestens ein-, besser zweimal pro Woche über mindestens drei, idealerweise sechs Monate. Genau so ist mein Programm aufgebaut.
Im Erstgespräch bei dir zu Hause: Wobble-Messung der Haltungsstabilität (vier Bedingungen, an das klinische mCTSIB angelehnt), Einbeinstand, Aufstehen vom Sessel, Timed Up & Go, Bewegungs-Screen. Dazu deine Geschichte: Stürze, Schwindel, Medikamente, Angst.
Eine Einheit pro Woche mit mir, eine mit deinem Heimprogramm (Mini-, Plus- und Elite-Version für jeden Tag). Gleichgewicht, Kraft für Beine und Rumpf, Augen- und Gleichgewichtsorgan-Drills, Gehen unter Ablenkung — und Fallschule.
100 € / Einheit · 10er-Block 900 €Dieselben Tests wie am Anfang. Du siehst schwarz auf weiß, was sich verändert hat — und auf Wunsch bekommen deine Angehörigen oder deine Physiotherapie den Bericht.
Kein Training verhindert jeden Sturz. Aber die Technik entscheidet, ob ein Sturz ein Schreck oder ein Bruch wird. Aus über zehn Jahren Parkour und Ukemi-Workshops — der japanischen Kunst des Fallens — bringe ich eine Fallschule mit, die ich für zwei sehr unterschiedliche Gruppen unterrichte.
Schrittweise, auf weichem Boden, ohne Druck: Wie schütze ich Kopf und Handgelenke? Wie rolle ich ab, statt mich abzustützen? Und — oft das Wichtigste — wie komme ich vom Boden wieder sicher hoch? Das nimmt die Angst vor dem Fallen, und weniger Angst heißt nachweislich weniger Stürze.
Für Kletterer:innen, Läufer:innen, Skifahrer:innen, Ballsportler:innen, Radfahrer:innen: Fallen mit Geschwindigkeit, mit Ausrüstung, aus der Bewegung heraus. Ich unterrichte Parkour-Falltechnik und Ukemi sportartspezifisch — 1:1 oder als Workshop für Teams, Vereine und Trainer:innen.
Das Geländer wird öfter gebraucht, das Aufstehen aus dem tiefen Sessel dauert, im Dunkeln gehst du vorsichtiger. Das ist kein Schicksal, sondern ein Trainingsstand — und der lässt sich in Wochen messbar verändern. Wir trainieren Stiegen, Berge, Enkelkinder, Alltag. Nicht dein Alter.
Ein Beinahe-Sturz, ein Krankenhausaufenthalt, oder einfach das Gefühl, dass es wackeliger wird. Ich komme nach Hause, mache den Balance-Check und sage ehrlich, was ich sehe. Training gibt es nur, wenn deine Eltern es selbst wollen — und dann bekommst du auf Wunsch nach jedem Retest die Zahlen. Gern in Abstimmung mit Hausarzt oder Physiotherapie.
Die Physio ist vorbei, das Vertrauen noch nicht zurück. Ich übernehme die Fortsetzung: progressiv, gemessen, über Monate. Kein Ersatz für Physiotherapie oder ärztliche Abklärung — die Ergänzung danach.
Ein Viertel bis die Hälfte aller älteren Erwachsenen hat Angst vor dem Fallen — unabhängig davon, ob sie je gestürzt sind. Die Angst führt zu weniger Bewegung, weniger Bewegung zu mehr Risiko. Als Mentaltrainer arbeite ich mit der Angst genauso wie mit dem Gleichgewicht.
Die gibt es, und sie sind gut: die ÖGK bietet mit „Trittsicher & aktiv“ einen kostenlosen 12-Wochen-Gruppenkurs ab 65 an, im Sommer laufen „Bewegt im Park“-Kurse. Wenn das für dich passt — mach es. Ich biete das, was ein Gruppenkurs nicht kann: 1:1 bei dir zu Hause, an deinen Stiegen; eine Messung am Anfang und am Ende; Training auch für Menschen, die für die Gruppe schon zu unsicher sind oder nach einem Bruch weitermachen wollen; und das ganze Jahr, auch im Winter.
Die Forschung sagt: mindestens ein-, besser zweimal pro Woche, mindestens drei, idealerweise sechs Monate. Mein Modell: eine Einheit pro Woche mit mir, eine mit deinem Heimprogramm — das dauert 10 bis 20 Minuten und hat für schlechte Tage eine Zwei-Minuten-Version. Erste messbare Veränderungen zeigen sich meist nach acht Wochen.
Eine Messung der Haltungsstabilität mit Wobble, einer App, die ich selbst entwickelt habe: Das Smartphone am Körper misst dein Schwanken in vier Bedingungen (fester und weicher Untergrund, Augen offen und geschlossen), angelehnt an das klinische mCTSIB. Dazu Einbeinstand, Aufstehen vom Sessel und Timed Up & Go. Dauert 20 Minuten, ist im gratis Erstgespräch enthalten und wird beim Retest wiederholt.
Alle, die das Gleichgewicht wirklich fordern: Tandemstand und Einbeinstand (mit Halt in Reichweite), Gehen auf einer Linie, Aufstehen vom Sessel ohne Hände, Fersen- und Zehenstand, Gehen mit Kopfdrehungen oder beim Rechnen, Stehen auf weichem Untergrund. Wichtig: Sie müssen so schwer sein, dass du ein bisschen wackelst — sonst passiert nichts. Genau deshalb ist Anleitung sinnvoll.
Nein. Ich bin Personal Trainer mit Spezialisierung auf Gleichgewicht (Z-Health Fall Prevention Specialist, FMS/FCS, Dipl. Mentaltrainer). Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Erkrankungen. Bei Schwindel unklarer Ursache, nach Stürzen mit Bewusstlosigkeit oder bei neurologischen Erkrankungen gehört zuerst der Arzt ins Boot — danach arbeite ich gern mit Physiotherapie und Hausarzt zusammen.
Erstgespräch mit Balance-Check: gratis. Danach 100 € pro Einheit oder 900 € für den 10er-Block, Anfahrt in Innsbruck und Wien inklusive. Ein typisches 12-Wochen-Programm mit einer Einheit pro Woche kostet also rund 1.100 €.
In Innsbruck, Innsbruck-Land und Wien. Für dich oder für deine Eltern — ruf einfach an.
me@flof.coach