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Wer steckt hinter dem flof

Florian — Trainer, Movement Coach, Entwickler

Trainer seit 2012, Personal Trainer in Innsbruck und Wien. Ich arbeite gehirnzentriert und messbar, weil ich am eigenen Körper gelernt habe, dass Bewegung, Schmerz und Vertrauen im Nervensystem entschieden werden — und weil ich als Softwareentwickler nicht anders kann, als nachzumessen.

Als Kind draußen, als Jugendlicher Computernerd — beides ist geblieben. 2010 habe ich Parkour entdeckt und war sofort Feuer und Flamme; zwei Jahre später habe ich angefangen, es zu unterrichten. Kaum eine Sportart lehrt Gleichgewicht, Fallen und Reaktion so konsequent — und kaum eine hat einen so großen mentalen Anteil: Vor jedem Sprung steht die Entscheidung, ob du ihn machst. Umgang mit Angst, Selbstvertrauen, das ehrliche Einschätzen der eigenen Fähigkeiten — das habe ich dort gelernt, lange bevor ich es als Mentaltrainer unterrichtet habe.

Das tägliche Training hat seinen Preis gehabt: Schienbeinentzündungen, Jumper's Knee, Rückenschmerzen, ein Innenbandriss und ein Meniskusriss im Knie, ein Knochenmarködem im Knöchel. Jede Verletzung hat mich gezwungen, genauer hinzusehen — warum etwas wehtut, welche Bewegungsmuster dahinterstecken, und warum der Schmerz oft blieb, obwohl das Gewebe längst geheilt war. Diese Frage hat mich zur Neuroathletik, zur Schmerzforschung und schließlich zu Z-Health gebracht. Früher war ich höchstens ein halbes Jahr am Stück beschwerdefrei. Heute bin ich seit Jahren ohne Schmerzen und Ausfälle, trainiere mehr als je zuvor — und springe wieder gern, weil ich weiß, dass mein Körper dem standhält. Dieses Gefühl will ich weitergeben.

Ich bin Obmann des Sportvereins AddON Movement in Innsbruck, wo ich seit Jahren Parkour, Ukemi und Athletik unterrichte — Kinder, Jugendliche, Erwachsene, und im Sommer kostenlos im Parkour Park (Bewegt im Park, in Kooperation mit der SPORTUNION). Davor und daneben war ich viele Jahre Trainer für USI Innsbruck, Jugendland und SPORTUNION, habe Übungsleiter:innen für Parkour und Freerunning ausgebildet und bin regelmäßig als Dozent in der Parkour-Instruktor:innen-Ausbildung unterwegs. Das Personal Training habe ich in flof.coach ausgelagert, weil es eine eigene Sache ist: 1:1, gemessen, gehirnzentriert, in Innsbruck und Wien.

Die andere Hälfte von mir schreibt Software (flof.codes) und studiert Medizinische Informatik an der Medizinischen Universität Wien. Aus dieser Kombination sind Wobble — die App, mit der ich im Training Gleichgewicht messe — und VestiCore, ein Forschungsgerät für vestibuläres Feedback, entstanden. Training und Technologie greifen bei mir ineinander: Ich will wissen, ob etwas wirkt, nicht glauben.

Florian Florian, gezeichnet

Fünf Prinzipien

01

Kein Training ohne messbares Ziel

„Fitter werden“ ist ein Wunsch. „Zehn saubere Liegestütze“, „Einbeinstand 30 Sekunden mit geschlossenen Augen“ oder „Wandern ohne Knieschmerz“ sind Ziele. Wir messen am Anfang, wir messen am Ende. Wenn ich es nicht messen kann, trainiere ich es nicht.

02

Grundlagen zuerst

Ich überspringe keine Grundlagen — auch nicht im Leistungssport. Bevor wir Leistung aufbauen, müssen Beweglichkeit, Gleichgewicht und ein gesunder Körper sitzen: zuerst die Augen, das Gleichgewichtsorgan und die Sinne, die dem Gehirn die Informationen für Bewegung liefern, dann die Kraft, dann die Leistung. Das ist nicht immer das schnellste Ergebnis. Es ist das, das hält.

03

Gehirn vor Muskel

Ich bin ein gehirnzentrierter Praktiker: Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Schmerz sind Entscheidungen des Nervensystems. Deshalb gehören Augen, Gleichgewichtsorgan, Atmung und Aufmerksamkeit genauso ins Training wie Kniebeugen.

04

Gewohnheiten schlagen Motivation

Ich habe jahrelang mit Gewohnheitsaufbau gearbeitet — bei mir und bei Kund:innen. Mein Werkzeug: jede Gewohnheit in drei Größen (Mini, Plus, Elite), damit auch der schlechteste Tag die Serie nicht bricht. Mein Ziel ist, dich unabhängig von mir zu machen.

05

Ehrlich zur Evidenz

Ich recherchiere ständig neue Methoden, teste sie an mir und behalte, was messbar wirkt. Ich sage dir, was belegt ist und was Mode — auch bei meinen eigenen Werkzeugen. Und ich sage dir, was ich nicht bin: kein Physiotherapeut, kein Arzt.


Fachwissen

Fun Fact: Guinness-Weltrekord für die meisten Sprünge durch ein fahrendes Auto — im Team.


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